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Paare ohne Trauschein

Unverheiratete sollten sich beim gemeinsamen Haus absichern

Gemeinsames Haus: Unverheiratete sollten sich absichern
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Wer ohne Trauschein eine Immobilie kauft, muss gut planen. Sinnvoll ist ein Testament, denn sonst greift die gesetzliche Erbfolge.

Das gemeinsame Haus ist für viele Paare ein Traum. Wenn er in Erfüllung geht, sollten Unverheiratete aber ein Testament machen. Andernfalls greift die gesetzliche Erbfolge.

Berlin (dpa/tmn) - Kaufen Paare ohne Trauschein, eine Immobilie, sollten sich die Partner gegenseitig absichern. Der Grund: Wenn ein Partner stirbt, hat der Hinterbliebene kein gesetzliches Erbrecht, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). Liegt kein Testament vor, greift die gesetzliche Erbfolge.

Das heißt: Erben werden zunächst alle Kinder des Erblassers zu gleichen Teilen, egal ob gemeinsame oder nicht. Leben keine gemeinsamen Nachkommen, geht das Erbe an die Kinder aus erster Ehe oder die Eltern des Verstorbenen. Wurde die Immobilie gemeinsam gekauft, dann fällt der Anteil des Erblassers also an dessen Angehörige. Der überlebende Partner muss die Erben oft auszahlen.

Unverheiratete Paare sollten für solche Fälle vorbauen, indem sie ein Testament machen oder einen Erbvertrag schließen. Darin können sie sich gegenseitig als Erben einsetzen und so den eigenen Anteil an der Immobilie dem Partner beim Ableben übertragen. Nur eigene Abkömmlinge haben dann noch einen Pflichtteilsanspruch.

© dpa-infocom, dpa:210512-99-573361/2

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