In vier Tagen gibt´s Sonne

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Der Förder-Endspurt 2011 drängt Hausbesitzer zur Entscheidung. Wer sich jetzt eine Solarheizung zulegt, belohnt sich gleich doppelt.

Bis zum 31.12. gilt noch die erhöhte Förderung für den Einbau von innovativer Heiztechnik mit Solarkollektoren. Können Hausbesitzer den Wechsel noch schaffen? Helmut Jäger, Geschäftsführer des Solarheizsystemhersteller Solvis: „Eine zügige Entscheidung vorausgesetzt, dauert der Einbau eines solarbetriebenen Heizungssystems circa vier Tage.“ Wer lange wartet, verschenkt einen Teil der Förderung und profitiert erst später von der bis zu 50-prozentigen Energieeinsparung. 1.000 Modernisierungsbeispiele Hausbesitzer können sich als Entscheidungshilfe Referenzprojekte anschauen.

Je nach Bedarf und finanzieller Möglichkeit können Eigentümer ihre Heizungsanlage auch Schritt für Schritt modernisieren. So kann bei dem kompakten Solarheizsystem „SolvisMax“ zunächst nur die Solaranlage mit Speicher installiert und an die bestehende Heizung angeschlossen werden. Ist die Heizung dann endgültig altersschwach, lässt der Modernisierer einfach einen Brenner in den Solarspeicher einbauen – und fertig ist die komplette Solarheizung. Sicher ist: Modul für Modul sinken die Energiekosten, auch die Umwelt wird geschont. „Die sofortige Einsparung ist beachtlich, das bestätigen unsere Modernisierungsbeispiele“, erklärt Jäger. „Manche Hauseigentümer sind darüber so begeistert, dass sie ihren Besuch zuerst in den Keller führen und nicht ins Wohnzimmer“, schmunzelt er.

Noch erhöhte Solarförderung bis 31.12.

Derzeit bezuschusst der Staat Solarwärmesysteme über das Marktanreizprogramm (MAP) mit 120 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Allerdings nur noch 2011, danach sinkt die Finanzierung wieder auf 90 Euro. Gleiches gilt für den Kesseltausch: Ab 2012 reduziert sich die Zulage von 600 auf 500 Euro. Wer sich jetzt zum Beispiel für eine Pelletheizung mit zwölf Quadratmetern Solarkollektoren entscheidet, bekommt 4.540 Euro vom Staat. Modernisierer reichen ihren Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ein. Tipp: Die MAP-Zuschüsse lassen sich mit dem zinsgünstigen KfW-Darlehen „Wohnraum Modernisieren“ kombinieren.

Pressemitteilung Erdtrud Mühlens

Rubriklistenbild: © dpa

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