Borsten & Lamellen

Toilette reinigen: Welche ist die richtige Klobürste?

Die richtige Klobürste zu finden, ist manchmal nicht so einfach.
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Die richtige Klobürste zu finden, ist manchmal nicht so einfach.

Eine saubere Toilette ist das A und O - doch macht es einen Unterschied, ob die Klobürste Wurzelborsten oder Kunststoffborsten hat? Wir klären Sie auf.

Es gibt zahlreiche verschiedene Variationen an WC-Bürsten - vor allem, was die Borsten angeht - da verliert man schnell mal den Überblick. Das Ratgeber-Portal Klobürste.eu hat einige Vor- und Nachteile gesammelt.

Die günstige Variante - Klobürsten mit Kunststoffborsten

Sie brauchen nur eine WC-Bürste, die einigermaßen ihren Job erledigt und dabei wenig Geld kostet? Kloreiniger mit Plastikstiel und Kunststoffborsten sind in jedem Supermarkt zu kaufen und womöglich das günstigste, was es an Klobürsten gibt.

Allerdings besteht - wie bei allen Billig-Produkten - das Risiko eines hohen Verschleißes, was letztendlich doch wieder am Geldbeutel nagt. Nicht zu vergessen, dass das Material nicht kompostierbar und deshalb schlecht für die Umwelt ist.

Zudem verfangen sich in den Kunststoffborsten schneller Reste von Klopapier oder andere schmutzige Ablagerungen.

Das klassische Modell - Klobürste mit Wurzelborsten

Heutzutage eher seltener in Haushalten zu finden, aber trotzdem effektiv: Die WC-Bürste aus Wurzelborsten. Hierbei handelt es sich um ein Produkt, das rein aus Naturmaterialien gefertigt wurde: Ein hölzerner Stiel und die besagten Wurzelborsten, die hineingetrieben wurden.

Das ist auch der Vorteil gegenüber einer Bürste aus Kunststoff - sie lässt sich kompostieren, aber auch abbrühen. Das heißt, mithilfe von Essig oder Natron lässt sich die Bürste gut säubern, weshalb die Bürste länger hält.

Auch interessant: Toilette verstopft - diese Tricks helfen auf jeden Fall.

Diese Vorteile bieten Klobürsten mit Silikonlamellen

Wer sich gar nicht mehr mit Borsten herumschlagen will, weil das Reinigen zu aufwendig ist, kann sich über borstenlose Klobürsten freuen. Wie das funktioniert? Anstatt der sperrigen Kunststoff- oder Wurzelborsten, die zudem leicht verdrecken oder bei viel Druck an Form verlieren, sind diese mit Silikonlamellen ausgestattet. Diese verteilen sich strahlenförmig um das Stielende.

Der Vorteil: Durch die größeren Zwischenräume lässt sich die Bürste besser reinigen und deshalb ist seltener Ersatz vonnöten. Außerdem passen sich die Lamellen stets sanft der Form der Toilette an, wodurch keine Kratzer am Material entstehen können. Nach der Nutzung ist es ebenfalls nicht mehr nötig nachzuspülen - dadurch sparen Sie Wasser.

Lesen Sie hier, welches simple Hausmittel Ihre Toilette lupenrein säubert.

Von Franziska Kaindl

Diese neun Fehler beim Putzen sind Ihnen auch schon passiert

Wenn die Putzsachen auch weiterhin ihren Dienst tun sollen, brauchen sie regelmäßig eine Reinigung – am besten nach jeder Verwendung. Ansonsten wird der nächste Hausputz eher eine schmutzige Angelegenheit.
1. Putzutensilien nicht säubern: Wenn die Putzsachen auch weiterhin ihren Dienst tun sollen, brauchen sie regelmäßig eine Reinigung – am besten nach jeder Verwendung. Ansonsten wird der nächste Hausputz eher eine schmutzige Angelegenheit. © pixabay
Wer mit dem Reinigungsspray direkt die Oberflächen besprüht, verbraucht meistens zu viel von dem Mittel. Sie können sparsamer und genauer putzen, wenn Sie das Reinigungsmittel zunächst auf ein Putztuch auftragen – so sparen Sie auch Zeit.
2. Reinigungsspray falsch einsetzen: Wer mit dem Reinigungsspray direkt die Oberflächen besprüht, verbraucht meistens zu viel von dem Mittel. Sie können sparsamer und genauer putzen, wenn Sie das Reinigungsmittel zunächst auf ein Putztuch auftragen – so sparen Sie auch Zeit. © pixabay
Die großen und gut sichtbaren Oberflächen und Armaturen erhalten beim Putzen meist die größte Aufmerksamkeit – dabei vergessen wir Kleinigkeiten, wie Türklinken oder Griffe, die eigentlich die meisten Bakterien aufweisen.
3. Die großen und gut sichtbaren Oberflächen und Armaturen erhalten beim Putzen meist die größte Aufmerksamkeit – dabei vergessen wir Kleinigkeiten, wie Türklinken oder Griffe, die eigentlich die meisten Bakterien aufweisen. © pixabay
4. Wenn die Dreckwäsche zusammen geworfen wird, haben Sie hinterher auch wieder mehr beim Sortieren zu tun – vor allem bei Socken eine lästige Arbeit. Anstatt die Wäsche der ganzen Familie zusammenzuwerfen, sollte jeder seinen eigenen Wäschekorb bekommen. Oder Sie stecken die schmutzige Kleidung in getrennte Wäschenetze.
4. Wenn die Dreckwäsche zusammen geworfen wird, haben Sie hinterher auch wieder mehr beim Sortieren zu tun – vor allem bei Socken eine lästige Arbeit. Anstatt die Wäsche der ganzen Familie zusammenzuwerfen, sollte jeder seinen eigenen Wäschekorb bekommen. Oder Sie stecken die schmutzige Kleidung in getrennte Wäschenetze. © pixabay
5. Auch die Klobürste landet nach getaner Arbeit gleich wieder in ihrer Halterung – ein großer Fehler. So bilden sich nämlich unangenehme Gerüche – oder gar Schlimmeres. Deshalb muss auch sie immer nach jeder Verwendung gereinigt werden.
5. Auch die Klobürste landet nach getaner Arbeit gleich wieder in ihrer Halterung – ein großer Fehler. So bilden sich nämlich unangenehme Gerüche – oder gar Schlimmeres. Deshalb muss auch sie immer nach jeder Verwendung gereinigt werden. © pixabay
6. Wer mit dem Putzen anfängt, versucht oft erst einmal den groben Dreck wegzusaugen. Doch damit verdoppeln Sie im Endeffekt Ihre Arbeit – Sie brauchen nur einmal mit dem Lappen über verstaubte Regale fahren und schon ist der Boden wieder schmutzig. Lieber von oben nach unten arbeiten.
6. Wer mit dem Putzen anfängt, versucht oft erst einmal den groben Dreck wegzusaugen. Doch damit verdoppeln Sie im Endeffekt Ihre Arbeit – Sie brauchen nur einmal mit dem Lappen über verstaubte Regale fahren und schon ist der Boden wieder schmutzig. Lieber von oben nach unten arbeiten. © pixabay
Es ist nicht nötig jedes einzelne Besteckteil oder jeden Teller abzuwaschen – doch die groben Essensreste sollten schon entfernt werden, bevor das Geschirr in der Spülmaschine landet. Dann können Sie sicher sein, dass es auch wirklich sauber wird.
7. Sofort das Geschirr einräumen: Es ist nicht nötig jedes einzelne Besteckteil oder jeden Teller abzuwaschen – doch die groben Essensreste sollten schon entfernt werden, bevor das Geschirr in der Spülmaschine landet. Dann können Sie sicher sein, dass es auch wirklich sauber wird. © pixabay
Wenn wir es eilig haben, wischen wir oft einfach mal von links nach rechts und immer so weiter. Damit verteilen Sie den Schmutz aber eher, als dass Sie Ihn entfernen. Eine bessere Methode ist das Wischen in „S“- oder „Z“-Form.
8. Falsche Wischtechnik: Wenn wir es eilig haben, wischen wir oft einfach mal von links nach rechts und immer so weiter. Damit verteilen Sie den Schmutz aber eher, als dass Sie Ihn entfernen. Eine bessere Methode ist das Wischen in „S“- oder „Z“-Form. © pexels
Oft werden bei schönem Wetter die Fenster geputzt, weil die Scheiben dann viel schneller trocken – das ist aber auch der Nachteil. Sie haben keine Gelegenheit, die Fenster angemessen trocken zu wischen und so hinterlässt das Reinigungsmittel hässliche Schlieren auf dem Glas. Dann können Sie wieder von vorne anfangen.
9. Fensterputzen bei Sonnenschein: Oft werden bei schönem Wetter die Fenster geputzt, weil die Scheiben dann viel schneller trocken – das ist aber auch der Nachteil. Sie haben keine Gelegenheit, die Fenster angemessen trocken zu wischen und so hinterlässt das Reinigungsmittel hässliche Schlieren auf dem Glas. Dann können Sie wieder von vorne anfangen. © dpa

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