Farbenlehre gibt Tipps

Welche Farben passen am besten zusammen?

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Welche Farben passen zusammen? Für den Wohn-Trend 2017, dem skandinavischen Chic, wird grau mit Brauntönen kombiniert.

Rot, Blau oder Grau: Sie sind umgezogen oder die alte Wandfarbe gefällt nicht mehr? Welche Farbe soll es nun werden? Die Farbenlehre gibt Hilfestellung.

Wenn Sie Farben richtig kombinieren, können Sie nicht nur eine schöne Wohn-Atmosphäre, sondern auch Kontraste schaffen. Dazu müssen Sie nur die Grundregeln der Farbenlehre beachten.

Farbenlehre: Komplementär- und Kontrastfarben im Farbkreis

Im Kunstunterricht sprach man damals von sogenannten Komplementär- oder Kontrastfarben. Diese sind in einem Farbkreis angeordnet, der stets gleich verläuft. In ihm enthalten sind die Primärfarben Rot, Blau und Gelb und dazwischen liegen die aus ihnen mischbaren Sekundärfarben Grün, Orange und Violett in all ihren Abstufungen, auch Spektralfarben genannt.

Die Farben, die sich gegenüberliegen, wie Rot und Grün oder Gelb und Violett sind somit Komplementärfarben. Wenn Sie nun eines dieser Farbpaare miteinander kombinieren wollen, wäre es ratsam, einer den Vorzug zu geben, in dem Sie zum Beispiel eine oder mehrere Wände gelb streichen. Deko oder Kissen in Violett setzen tolle Akzente.

Wohn-Trend 2017: Skandinavischer Chic

Dagegen wirken Grundfarben, die einander ähnlich sind und im Farbkreis nebeneinander liegen, wie warmes Rot und Orange-Töne, besonders harmonisch - und heimelig. Ein Wohn-Ambiente in kühlen und/oder erdigen Tönen strahlt hingegen etwas Edles aus. Der Skandinavische Chic zum Beispiel bedient sich dieser Farbpalette. Hier trifft auf viel neutrales Weiß und Brauntöne das trendige Greige. Diese Farbe ist eine neuartige und dezente Mischung aus Grau und Beige.

Überhaupt ist Weiß eine gute "Grundlage" für diverse Wohn-Trends: Egal, ob das klassische Schwarz-Weiß oder um intensiveren Farben den Vortritt zu lassen – Weiß setzt Komplementärfarben sehr gut in Szene. Wer es also gerne etwas bunter mag, dem sei geraten, es mal mit mehreren Farben auszuprobieren.

Dunkelrot setzt schlichte Looks in Szene

Wie wäre es mit Gelb, Fuchsia und Türkis? Der Clou daran, warum sie so gut harmonieren: Fuchsia ist eine rotblaue Farbe und passt zu Türkis. Cyan ist eine Mischung aus blau und grün. Und grün besteht wiederum aus einer Kombination von gelb und blau.

Während der Skandinavische Chic eher nobler daherkommt, ist der Industrial Style cool und rau. Auch hier werden gerne schlichte Farben kombiniert, aber das Ganze hat mehr einen Fabrik-Charme. Zum Beispiel braune oder schwarze Retro-Möbel mit einer grau gestrichenen Wand, die schon ein wenig abblättert.

Dieser Loft-Stil wirkt vielleicht für einige etwas düster oder fahl, daher gibt es auch Möglichkeiten um das Ganze etwas aufzupeppen. So setzen dunkelrote Accessoires oder Möbelstücke im ansonsten eher tristen Flair interessante Highlights.

Gemütlich: warme Farben, frisch: kalte Farben

Wichtig ist allerdings dabei, sich erst einmal zu überlegen, welchen Effekt Sie im Raum erzielen wollen. Ein Büro wirkt gleich großzügiger und auch seriöser, wenn Sie Grau mit Weiß und Schwarz kombinieren. Viele junge Frauen mögen es auch, die Farbe mit Pastelltönen aufzufrischen. Dadurch wirkt der Raum gleich viel freundlicher.

Generell gilt: Wenn Sie einen gemütlichen Wohnbereich schaffen wollen, empfiehlt es sich, graue Töne mit warmen Farben zu ergänzen. Frische hingegen bringen kalte Farben wie Türkis oder ein helles Blau. Und wem Grau allein nicht zu langweilig ist, der kann den Ton sogar in allen Nuancen - von Hellgrau bis Anthrazit – miteinander kombinieren.

In acht Schritten zu einer stilvollen Einrichtung

Von Jasmin Pospiech

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